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Zuerst versteht man sich kaum. Und dann reicht die Freundschaft über den Ozean.
 
Kontakte mit USA, Kanada, Neuseeland, Australien, Skandinavien, ..

Internationale Verständigung im alltäglichen Familienleben.

 

Geben Sie einem jungen Menschen aus den USA, Kanada, Neuseeland, Island etc. die Möglichkeit Deutschland in einem Familienalltag kennenzulernen und kommen Sie so zu neuen Erfahrungen und Erlebnissen mit einem neuen „Familienmitglied“.
„Ich möchte nach Europa, weil dieser Teil der Welt noch immer ein Geheimnis für mich ist“, schreibt die 16jährige Wendy aus Georgia in ihrer Bewerbung. Und der 17jährige Jeff aus Kalifornien wünscht sich: „Ich würde gern sehen, wie die Menschen in Deutschland leben und wie man über uns Amerikaner denkt.“
 
Haben Sie  sich schon einmal dafür interessiert, eine Gastschülerin; einen Gastschüler in Ihrer Familie aufzunehmen? So wie Wendy und Jeff möchten viele andere junge Menschen im Alter von 16 bis 18 Jahren ab diesem September Deutschland besuchen, hier zur Schule gehen und vor allem unsere Lebensweise kennenlernen. Dabei wollen sie unser Land, unsere Stadt nicht als Touristen erleben, sondern sozusagen von innen, indem sie sich in eine Familie integrieren.
Auch in diesem Jahr haben sich wieder Schüler/Innen aus den USA, Kanada, Neuseeland, Japan, Ungarn, Frankreich, Skandinavien für einen 10-monatigen Aufenthalt in einer deutschen Familie beworben.  Dieses Programm läuft seit vielen Jahren mit bestem Erfolg und wird organisiert von GIVE Gemeinnütziger Verein für Internationale Verständigung e.V. ( In der Neckarhelle 127a; 69118 Heidelberg; Telefon 06221-3893513). GIVE e.V. arbeitet u.a. mit am „Parlamentarischen-Patenschaftsprogramm“ zwischen dem Deutschen Bundestag und dem US-amerikanischen Kongreß. Im Rahmen dieses Programmes haben die amerikanischen Gastschüler zusätzlich einen Abgeordneten des Deutschen Bundestages als Paten.

Es ist nicht erforderlich, daß die Gastfamilien Kinder im Alter der Gastschüler haben, oder daß sie die englische Sprache beherrschen. Auch eine Berufstätigkeit beider Gasteltern ist kein Hindernis. Ebenso wird keinesfalls erwartet, daß die Gasteltern ein Unterhaltungsprogramm durchführen und z.B. mit der/dem GastschülerIn Reisen unternehmen. Ganz im Gegenteil, es ist vorgesehen, daß die Gastschüler sich wie ein Familienmitglied in den Familienkreis einfügen und so ganz einfach das Alltagsleben in einer deutschen Familie kennenlernen. Dazu gehört auch, daß sie/er, wie alle anderen Familienmitglieder, Aufgaben und Pflichten übernimmt und sich dem Lebensstil der Familie anpaßt.

 

Für die Gastfamilie entstehen dabei keine besonderen Kosten, denn die Gastschüler erhalten von ihren leiblichen Eltern ein monatliches Taschengeld, um davon ihre persönlichen Ausgaben zu bestreiten. Außerdem sind die Gastschüler haftpflicht-, unfall- und krankenversichert. Auf der anderen Seite versteht sich das Programm derart, daß die Gastfamilien einen Gastschüler aus Interesse an der Internationalen Verständigung, aus Idealismus und aus Engagement aufnehmen sollen, und nicht um damit „ein paar Mark“ hinzu zuverdienen und/oder eine günstige Arbeitskraft, ähnlich einem „Au-Pair-Mädchen“ zu bekommen. So erhalten die Gasteltern keine finanzielle Unterstützung, aber reichlich informelle Unterstützung und noch mehr persönliche Erfahrungen durch die Aufnahme eines Gastschülers.

Als Berater und Ansprechpartner für die Gastfamilien und die Gastschüler steht vom Zeitpunkt der ersten Kontaktaufnahme mit der Familie und für die gesamte Dauer des Programms ein Betreuer zur ständigen Verfügung, der in der Nähe wohnt und jederzeit für beide Seiten ansprechbar ist. Er meldet z.B. den Schüler in der Schule an, denn es ist ja Schulbesuch in einer normalen Schule vorgesehen. Der Betreuer wählt auch vorher mit der Gastfamilie zusammen einen geeigneten Schüler aus.

Dabei kann die Gastfamilie selbstverständlich ihre Wünsche, Erwartungen äußern, z.B. wie alt das künftige „Familienmitglied“ sein soll, ob es ein Junge oder ein Mädchen sein soll, aus welchem Land sie/er kommen sollte und welche Interessen sie/er nach Möglichkeit haben sollte. Es wird also sehr sorgfältig ausgewählt und darauf geachtet, daß Gastschüler und Gastfamilien zueinander passen.  So wird z.B. kein unsportlicher Schüler in eine besonders sportliebende Familie vermittelt, weil er sonst hier aller Wahrscheinlichkeit nach von vornherein von vielen Aktivitäten ausgeschlossen wäre. Die Gastschüler haben sich in ihrem Heimatland einem besonderem Auswahlverfahren unterziehen müssen, so daß nur wirklich geeignete Schülerinnen und Schüler, sozusagen als Botschafter ihres Heimatlandes, vermittelt werden.

 

In diesem Jahr beginnt der Aufenthalt der Gastschüler Ende August. Da die Schüler aber zuvor noch ca. 10 Tage an einem Vorbereitungsseminar teilnehmen, kommen sie erst etwa Anfang September in die Gastfamilien. Sie bleiben dann 10 Monate, bis Ende Juni/Anfang Juli des nächsten Jahres.

Das Auswahlverfahren für die Gastfamilien läuft inzwischen bereits auf Hochtouren, so daß interessierte Familien sich möglichst schnell melden sollten.

Wer jetzt neugierig geworden ist und mehr über das Programm wissen möchte, setze sich mit GIVE e.V. (Telefon 06221-3893513) in Verbindung oder direkt mit dem Betreuer für das Bergische Land:

Ulf-C. Roggendorff  02261- 914 28 33  eMail:ulf-c@web.de

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